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Hier musiziert die Klasse 10 unter der Leitung von Frau Radtke "Oye como va". Foto: Hei |
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Laura Schmengler, Laura Bremer, Damla Eren, Malte Mühlenhof und Rudolf Hermann (von links) basteln Plakate für die Aktion |
27 Schülerteams wetteiferten drei Monate lang beim „Planspiel Börse" der Stadtsparkasse Bad Pyrmont

Das Siegerteam mit Daniela Katz und
Sebastian Walsch von der Stadtsparkasse.
Foto: jch
Bad Pyrmont (ich). Vina Zielonka ist rundum zufrieden. "Es war eine sehr positive Erfahrung für uns, denn wir haben gut in unserer Gruppe zusammengearbeitet und Spaß hat es uns auch noch gemacht," blickte die 15-jährige Schülerin des Pyrmonter Humboldt-Gymnasiums anlässlich der Siegerehrung auf das "Planspiel Börse" der Stadtsparkasse Bad Pyrmont zurück.
Wie Vina und die übrigen Schülerinnen und Schüler, so lobten auch ihre Betreuer den Verlauf des Wettbewerbs, den es schon seit dem Jahr 1983 gibt. Daniela Katz und Sebastian Walsch von der Stadtsparkasse betonten. "Wir freuen uns, dass das Planspiel so gut bei den Jugendlichen ankommt und die Teilnehmerzahl im Vergleich zum vergangenen Jahr sogar noch gestiegen ist." Schließlich stehe nicht der Gewinn sondern der richtige Umgang mit Geld im Vordergrund, so die Banker.
Drei Monate lang hatten 27 Schülerteams die Möglichkeit, bei dem Wettbewerb ein fiktives Kapital von
50 000 Euro zu verwalten und mit dem Kauf von Aktien und Wertpapieren zu halten oder - besser noch - zu mehren. Dadurch sollen die Schüler spielerisch den Geld- und Kapitalmarkt und die Funktion einer Börse kennenlernen und den Umgang mit Geld trainieren.
Wie bereits in den vergangenen Jahren bewiesen die jungen Börsenmakler ihre Kreativität nicht zuletzt auch bei der Namensfindung ihrer Teams und eroberten in Gruppen, wie "Zocker-2010", "Börsencrasher" oder "Die HopplaDoppla" den fiktiven Aktienmarkt. Letztendlich konnte sich "JusaFesaCodeville" gegen die Konkurrenz durchsetzen und sich mit einem Depotwert von exakt 53 105,81 Euro den Sieg beim diesjährigen "Planspiel Börse" sichern.
© Pyrmonter Nachrichten, 19.01.10
Humboldt-Gymnasium setzt auf "Inter" als Zugpferd
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Thorven Lucht, Claudia Herrmann und Thomas Bertram (v. li.) haben die Kooperation vereinbart. Foto: Schule |
Jetzt brennt es auch in Pyrmont
Schüler des Humboldts demonstrieren am Montag für bessere Bildung
Bad Pyrmont (red). Bildungsstreik in Bad Pyrmont: Schüler des Humboldt-Gymnasiums demonstrieren am Montag für bessere Bildung. Das hat Simon Jonski von "Hameln brennt - Initiative für bessere Bildung" gestern mitgeteilt.
"Nach der erfolgreichen Demonstration der Schüler in Hameln haben sich nun auch die Bad Pyrmonter Schüler dazu entschlossen, für eine bessere Bildung auf die Straße zu gehen", sagte Jonski. So möchten die Pyrmonter am Montag, 21. Dezember, ab 8 Uhr auf dem Schulhof des Humboldt-Gymnasiums mit einer Demonstration ihren Unmut zum Ausdruck bringen und sich dem bundesweiten Bildungsstreik anschließen. "Bildung sollte nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen, daher ist eine unserer Forderungen die der Lernmittelfreiheit", heißt es in einem Flyer der Gymnasiasten, der dieser Zeitung vorliegt. Die Hamelner Initiative hat sich entschlossen, die Pyrmonter und ihre Demonstration zu unterstützen. Denn diese weitere Demonstration zeige, so Jonski, dass die Region vor Problemen stehe, die nicht an Schreibtischen ohne Einbeziehung der Schüler gelöst werden könnten. Auch beweise sie, dass die Schüler bereit sind, an der Verbesserung der Bildungssituation teilzuhaben und für eine freiere und bessere Bildung auf die Straße zu gehen.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.hamelnbrennt.de
Hauptartikel:
© Pyrmonter Nachrichten, 22.12.09
Bildungsblockade bringt Schüler auf die Barrikade
Demo im Humboldt-Gymnasium




Schüler durchbrechen die symbolische Bildungsblockade.
"Bildungsopfer": Sebastian Schmidt (vorn) und Jannic Henze.
Die Vorsitzende des Schulausschusses, Sieglinde Patzig-Bunzel, schlug sich auf die Seite der Schüler.
Mit Transparenten machten die Schüler ihren Standpunkt deutlich.
Bad Pyrmont (ubo). Lautstark waren sie, die Schüler des Humboldt- Gymnasiums, die ihrem „Bildungsärger" gestern Luft machten. In Sprechchören skandierten die gut 250 jungen Leute Rufe wie „Bildung für alle, und zwar umsonst" oder „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut". Auf ihren Transparenten war zu lesen "Reiche Eltern für alle", "Bildung ist ein Recht, keine Ware" oder "20 Jahre Wende, und der Schulatlas zeigt die DDR".
Schüler mehrerer Jahrgänge hatten sich im Eingangsbereich des Gymnasiums versammelt, um der Schulausschussvorsitzenden Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD) zuzuhören. Sie gestand den Schülern das Recht zu, auf sich aufmerksam zu machen, wenn das Land seinem Bildungsauftrag nicht nachkomme, wetterte sie und forderte mehr Mittel für die Qualitätssicherung im Bildungswesen, Sprachförderung im Kindergarten, Lernmittelfreiheit, kleinere Klassen und ein gebührenfreies Erststudium.
Auch die Schüler Elias Grondmann und Felix Gödeke aus der 13. Jahrgangsstufe, die die Demonstration organisiert haben, erhielten für ihre Forderungen nach einem kostenfreien Schulweg, Lernmittelfreiheit, einer nachhaltigen Lehrerausbildung, kleineren Klassen (in Bad Pyrmont aktuell zwischen 26 und 28 Schüler) und dem Abitur nach 13 Schuljahren lautstarke Zustimmung. "Wir sind hier, um zu zeigen, dass wir genug haben von diesem überholten und veralteten Bildungssystem", betonte Elias.
"Super. Es muss was getan werden, nicht nur reden", war denn auch die Meinung von Vivian Barner, die die 13. Jahrgangsstufe besucht. Kritischer äußerte sich eine Schülerin aus der 11. Klasse zu der Demonstration. "Ich sehe einen Widerspruch. Einerseits soll uns die Bildung geklaut werden und darum läuft eine große Demonstration. Dadurch wird uns aber die Bildung geklaut, weil wir nicht zum Unterricht können." Doch es gab nicht nur Reden. Eine "Ambulanz" sorgte für Kopfverbände, die die Schüler als "Bildungsopfer" symbolisierten. Ein Mauer aus beschrifteten Pappkartons stellte eine "Bildungsblockade" dar, die von den Schülern unter großem Jubel eingerissen wurde.
Auf Wohlwollen stieß die Aktion bei Schulleiterin Claudia Herrmann. "Es ist eine gute Idee, dass die Schüler sich selbst mit diesem Thema auseinandersetzen und sich nicht einfach an andere dranhängen." Allerdings teilt sie nicht alle Ansichten der Schüler. "An G8 geht kein Weg vorbei", meinte sie unter Verweis auf die Regelungen in anderen europäischen Ländern. Die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren sei chancenlos.. Aber über die Anpassung der Lehrpläne könne sicherlich diskutiert werden. "Wir dürfen den Schülern nicht nur Experten- und Detailwissen vermitteln, sondern wir müssen lebendig lehren", so die Schulleiterin.
Die vorgegebene Unterrichtsversorgung von 99,5 Prozent sei nur selten zu realisieren. "Die Personaldecke ist so dünn, dass es bei Krankheiten zu Stundenausfällen kommen kann", meinte sie und erinnerte auch an die hohe Arbeitsbelastung der Pädagogen. Jeder Lehrer habe sieben bis acht Lehrgruppen. Was die Durchsetzung der Forderungen angeht, zeigte sie sich pessimistisch. "Eltern und Schüler haben keine richtige Lobby", stellte sie fest.
Elias Grondmann und Felix Gödeke waren am Ende sichtlich zufrieden. "Wir wollten mit der Demo ein Zeichen setzen und das Bewusstsein der Schüler stärken. Wir können nicht mehr viel ändern, aber wir können uns bemerkbar machen",so Elias. "Nicht nur in den Großstädten sind die Schüler unzufrieden, sondern auch in den kleineren Städten wie Bad Pyrmont. Wir konnten nur den Anfang machen, nun sind die anderen dran", ergänzte Felix.
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© Pyrmonter Nachrichten, 16.12.09
Das Humboldt-Gymnasium ist einfach unschlagbar
Bereits zum zweiten Mal in Folge gewinnt eine Mannschaft der Pyrmonter Schule das Nikolausturnier So sehen Sieger aus: Die Gewinner des Gymnasiums (links) und ihre Finalgegner von der Max-Born-Realschule
Bad Pyrmont (uk). Das Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmonts ist offenbar einfach nicht zu schlagen.
Bereits zum zweiten Mal in Folge hat eine Mannschaft des Pyrmonter Gymnasiums das Nikolausturnier gewonnen. Das Finale gegen die Max-Born-Realschule der Kurstadt gewann die Mannschaft des Gymnasiums eindeutig mit 3:0. Zwei Tore schoss Nils Hasse, eines steuerte Gerkan Kayrak bei.
Insgesamt neun Schulmannschaften aus dem gesamten Landkreis Hameln-Pyrmont und dem benachbarten Lügde konnte Turnierorganisator Thorven Lucht - er ist ebenfalls Lehrer am Humboldt-Gymnasium in der Sporthalle an der Südstraße begrüßen,
Im vergangenen Jahr hatte er das Nikolausturnier, das früher zur Tradition der Pyrmonter Orientierungsstufe gehörte, wieder aufleben lassen. "Schon vor einem Jahr war das Finale eine reine Pyrmonter Angelegenheit", erinnert sich der Gymnasiallehrer Lucht.
Auch damals stießen das Gymnasium und die Realschule im Finale aufeinander.
"Vielleicht kommen ja im nächsten Jahr einmal die Gäste zum Zuge." Den dritten Platz belegte in diesem Jahr übrigens die Lügder Johannes-Gigas-Schule.
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© Pyrmonter Nachrichten, 05.12.09
Mit ganz viel Biss zum Sieg
Adline Conring gewinnt Vorlesewettbewerb des Gymnasiums
VON MARTIN SCHENKEMEYER
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| Adline Conring Foto: Wellinghoff |
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| Wird erst über dem Bunsenbrenner sichtbar: die Geheimschrift Foto: mar |
Bad Pyrmont (mar). Volles Haus im Humboldt-Gymnasium: Auch in diesem Jahr zog der "Tag der offenen Tür" zahlreiche Besucher an. Neben Schülern der Grundschule, die sich mit ihren Eltern die Schule ansehen wollten, waren auch viele Gymnasiasten in die Schule gekommen, um ihren Eltern zu zeigen, wo und an was sie arbeiten.
Und das war eine ganze Menge: Ein buntes Programm hatten Schüler und Lehrer auf die Beine gestellt. Ein Höhepunkt waren die Vorführungen der Akrobatik-AG des Ganztagsangebotes. Dort versammelte sich eine große Zuschauermenge, um den Kunststücken der Nachwuchsturner zuzusehen. Doch beim Zusehen sollte es nicht bleiben: Insbesondere bei den Naturwissenschaften waren Jung und Alt zum Mitmachen aufgefordert. So konnte man m Physik-Raum ein Experiment mit einem einfachen Drehstuhl machen. Mit zwei Gewichten in der Hand erlebte Marcel Göhring aus der 7e an der eigenen Haut, wie die Zentrifugalkräfte an einem zehren können. "Das macht virklich Spaß", sagte der Schüler.
Auch die sonst eher unbeliebte Mathematik animierte den Nachwuchs zum Experimentieren. Ganz besonders viel Spaß kam beim Schreiben nit Zitronensaft im Chemie-Raum auf. Denn erst über einem Bunsenbrenner wurde das Geschriebene sichtbar. Doch nicht nur die Naturwissenschaften sorgten für Be-feisterung. So waren bei den Sprachen die Englisch-Sketche und die Latein-Rollenspiele Garant für einen vollen Klassenraum. Im Kunstraum war der Kreativität der Besucher keine Grenzen gesetzt. Dafür, dass auch der sportliche Part nicht auf der Strecke blieb, sorgten die Schulfußballer mit einer Torwand. Für 50 Cent konnte jedermann dreimal schießen und tolle Preise gewinnen. Mit dem Erlös sollen neue Bälle gekauft werden.
Die Bewirtschaftung der Cafeteria mit Waffeln und Kaffee durch den 13. Jahrgang sowie Schulführungen rundeten das Angebot ab. Lehrer Thorven Lucht, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit am Gymnasium, zeigte sich zufrieden: "Es war ein sehr angenehmer Tag mit vielen Besuchern. Außerdem war das Engagement unserer Schüler wirklich sehr gut", freute sich Lucht über diesen rundum gelungenen Nachmittag.
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© DEWEZET vom 14.11.2009
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten
Für die Pyrmonterin Pia Wagner hat sich beim Jungen Schauspiel Hannover ein Traum erfüllt
VON KARIN HEININGER


Zweimal Pia Wagner: Einmal auf der Bühne des
Jungen Schauspiels Hannover in "Alle kriegen
dick und werden Kinder" ... Foto: Theater... und in "Zivil".
Foto: hei
Bad Pyrmont. Einmal in einem richtigen Theater und gemeinsam mit Profis auf der Bühne stehen: Das ist wohl der Wunsch aller Jugendlichen, die gerne Schauspieler werden möchten. Für die Pyrmonterin Pia Wagner (18) hat sich dieser Traum jetzt erfüllt. Sie bekam gleich zwei Rollen in dem Stück "Alle kriegen dick und werden Kinder" am Ballhof Hannover.
Das "Junge Schauspiel Hannover" hat das Projekt gemeinsam mit dem Sponsor enercity network realisiert und das Stück von Kristo Sagor (1976 in Stadtoldendorf geboren) als Uraufführung herausgebracht - mit nicht nur positiven Kritiken. Doch damit kann die Gymnasiastin leben, wie sie versichert. "Beim Theater muss man kritikfähig und immer wieder bereit sein, von vorne anzufangen", gibt sie sich selbstbewusst. Muss sie auch, denn nach dem Abitur im nächsten Jahr will sie unbedingt Schauspielerin werden, das steht für Pia Wagner bereits fest.
Sie will sich an staatlichen und privaten Schauspielschulen bewerben und bis dahin Theaterworkshops besuchen, weiterhin Gesangsunterricht an der Musikschule nehmen, bei Schulprojekten Erfahrung sammeln und mehrere Rollen-Monologe für das Casting einstudieren. "Natürlich weiß ich, dass es extrem schwierig wird, weil es unter Hunderten von Bewerbern höchstens 20 an einer Schauspielschule schaffen", sagt Pia und denkt realistisch über Alternativen nach: "Wenn es gar nicht klappt, könnte ich Theaterwissenschaft studieren oder etwas mit Sprachen machen."
Ihre Leidenschaft für das Theaterspielen hat die Schülerin in der zehnten Klasse am Gymnasium entdeckt. In der Theater AG und auch im Schulfach Darstellendes Spiel konnte sie sich verwirklichen, unter anderem mit Rollen in "Otello weiß" oder "Kriegskinder-Geschichten". Ihr Lehrer Norbert Döding war es dann auch, der Pia auf das Projekt des Jungen Theaters Hannover aufmerksam machte. Per Plakat wurden dort Schüler gesucht, die auf der Bühne stehen oder an der Produktion mitwirken wollten. Pia wurde genommen. Sie sollte die Referentin eines Ministerpräsidenten spielen. Als später eine andere Schülerin ausfiel, übernahm sie auch noch eine zweite Rolle. "Die Proben waren ganz schön zeitaufwendig und zum Teil auch ziemlich anstrengend", schildert Pia ihre Erfahrungen in Hannover. Seit März wurde geprobt, vor allem an den Wochenenden, weil die jungen Darsteller aus verschiedenen Städten Niedersachsens kamen. Später musste auch ein Teil der Sommerferien dafür geopfert werden. Zuletzt wurde täglich geübt.
Doch das machte Pia nichts aus: "Die Arbeit mit Kristo Sagor, der auch die Regie hatte, war einfach super. Es hat riesigen Spaß gemacht, und wir waren ein richtig gutes Team." Was die Gymnasiastin als sehr positiv empfand: "Wenn ich hier in Bad Pyrmont auf der Schulbühne spiele, sitzen im Publikum Freunde und Verwandte, von denen würde mich keiner wirklich kritisieren. Aber sich vor einem fremden Publikum beweisen, das ist schon eine Herausforderung. Andererseits schafft die Anonymität auch weniger Druck", so ihre Erfahrung. Und die Professionalität der Theaterarbeit habe sie in ihrem Entschluss bestärkt, diesen Weg für ihr weiteres Leben zu gehen.
Eine Aufführung des Stückes gibt es noch am 22. November im Ballhof l in Hannover. Karten unter der Telefonnummer 05117 99991111.
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© Dewezet, 27.10.09
Man muss sich immer wieder beweisen
Die Pyrmonterin Pia Wagner über die Uraufführung im Ballhofeins
Pia Wagner mit Nicolaas van Diepen
Aus Theater hat sich Pia Wagner (18) aus Bad Pyrmont nie viel gemacht - ehe sie in der zehnten Klasse erstmals in „Kriegskindergeschichten" im Schultheater des Pyrmonter Humboldt-Gymnasiums mitwirkte. Nun spielt sie in der Hannoverschen Produktion „Alle kriegen dick und werden Kinder" gleich zwei Rollen.
Frau Wagner, in das Projekt des Jungen Schauspiels haben Sie monatelang Arbeit investiert -wie haben Sie die Uraufführung empfunden?
Als sehr gut. Es hat mir großen Spaß bereitet - und das ist ja der Sinn eines solchen Projektes. Unter allen Beteiligten herrschte viel Energie, und mit der Premiere haben wir hohe Maßstäbe gesetzt.
Wie sind Sie überhaupt zum Jungen Schauspiel Hannover gekommen?
Mein Lehrer für „Darstellendes Spiel" sagte mir, dass Jugendliche gesucht würden. Ich bewarb mich; nach einem ersten Casting kam ich ins zweite. Insgesamt gab es 400 Jugendliche, die gern dabei gewesen wären.
Und Sie haben es geschafft. Was konnte Ihnen das Projekt bisher mit auf den Weg geben?
Ich habe die Bestätigung für meinen Berufswunsch bekommen. Später möchte ich Schauspielerin werden, auch wenn ich jetzt gelernt habe, dass ich dafür auf vieles verzichten muss. Durch die Proben musste ich zum Beispiel meinen Sommerurlaub absagen und einige Freunde vertrösten. Man muss gerade am Theater lernen zurückzustecken, extrem kritikfähig und bereit sein, immer wieder von vorne anzufangen.
Wie geht es nach dieser Erfahrung für Sie weiter?
Erstmal werde ich mein Abitur machen. Danach möchte ich mich an Schauspielschulen bewerben. Ich weiß, dass es sehr schwierig ist, weil man nur einer unter Hunderten Bewerbern ist. Man muss sich immer wieder beweisen. are
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© Pyrmonter Nachrichten, 23.10.09
Schüler halten das Mikro dran
Pyrmonter Gymnasiasten berichten über die Städteversammlung
Die Schülerreporter Vassili Golod (Mitte) und Armin Klüter
interviewen Lothar de Maizière beim Städtetag in Bad Pyrmont Foto: ein
Bad Pyrmont (rr). Der Niedersächsische Städtetag erzeugte nicht nur einen großen allgemeinen Medienauftrieb. Wer einmal genauer hinschaute, entdeckte unter den zahlreichen Vertretern von Presse und Fernsehen ein sehr besonderes weil jugendliches Team. Vassili Golod, Hannes Küttner, Armin Klüter und Marco Hegenberg aus Bad Pyrmont stellten die Mannschaft, die für die Multimedia-Initiative „n-21: Schulen in Niedersachsen online e. V." auf der Suche nach kompetenten Gesprächs- und Interviewpartnern war. Über 1500 Schüler profitieren jährlich von diesem Projekt, das von den Sparkassen in Niedersachsen gestiftet wurde und von Kultusministerium und Landesmedienanstalt gefördert wird. Und man sah den pädagogischen Anspruch der Medienkompetenzförderung eifrig in die Realität umgesetzt.
In dem kleinen aber effizienten Studio befand sich das Equipment für Ton- und Bildaufzeichnung, wurden Texte geschrieben und redigiert sowie Bilder bearbeitet, unter der Leitung von Natalie Deseke dokumentierten die Schüler die Veranstaltung mit Interviews und Fotos, wobei sie durch ihren Lehrer Thorven Lucht unterstützt wurden. Natürlich wurden die Interviewpartner in den Reihen der Politprominenz gesucht und gefunden. Innenminister Uwe Schünemann stellte sich den Fragen, und auch Bürgermeisterin Elke Christina Roeder leistete ausführlich ihren Beitrag. Mit journalistischem Geschick und kommunikativen Fähigkeiten ließen sich die Politiker zum Verlauf der Tagung und zu den Ergebnissen befragen; einen speziellen Schwerpunkt bildete dabei die „Pyrmonter Erklärung".
Auch beim abschließenden Pressegespräch, als sich die Spitzen des Niedersächsischen Städtetages noch einmal den Fragen der Medien stellten, war das Schülerteam anwesend und konnte so Pressearbeit in Reinkultur ausüben.
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© Pyrmonter Nachrichten, 17.09.09
"Zu Ferienbeginn wird ein Trakt ausgeräumt"
Architekten-Arbeitsgemeinschaft "Lechner³/Storch, Ehlers, Partner"
stellt Humboldt-Sanierungsplan vor
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| "...vernünftige Vorstellung": Walter Ehlers (re.) präsentiert dem Bauausschuss und diversen Besuchern die Planung der Architekten-Arbeitsgemeinschaft für die Sanierung des Humboldt-Gymnasiums | Georg Muschik Fotos: jl |
"Keine Vivisektion am lebenden Objekt" - Anfang März 2010 sollen die Bauarbeiten im und am Humboldt-gymnasium beginnen. |
Bad Pyrmont (jl). „Wenn das alles so umgesetzt wird, können wir zufrieden sein", sagt Georg Muschik. Damit meint der stellvertretende Leiter des Humboldt-Gymnasiums den Sanierungsentwurf für die Schule. Den hat der hannoversche Architekt Walter Ehlers am Dienstagabend im Rathaus vorgestellt. Und Muschik hofft nach eigenem Bekunden „inständig", dass der Zeitplan eingehalten werden kann.
Besonders aufmerksam verfolgten viele Zuhörer denn auch vor allem die Präsentation des von der Arbeitsgemeinschaft „Lechner³ / Storch, Ehlers, Partner" aufgestellten Bauzeitenplans und der Kostenberechnung. Denn genau diese Punkte hatte die CDU in der Vergangenheit immer wieder ins Zentrum ihrer Kritik gerückt.
Noch im September will die Planer-Arbeitsgemeinschaft den Bauantrag auf den Weg bringen; anschließend sollen die Ausschreibungen angeschoben werden. Die Handwerker dürften dann am 1. März 2010 erstmals in der Schule anrücken. Das heißt: Bevor gebaut wird, stehen die Ausschreibungsergebnisse fest.
„Immer zu Ferienbeginn wird ein Trakt ausgeräumt", erklärte Architekt Ehlers. „Denn wir wollen keine Vivisektion am lebenden Objekt."
Insbesondere die asbesthaltige schwarze Außenverkleidung der Gebäudeteile solle ausschließlich während der Ferien abgenommen werden. Den Abschluss aller Arbeiten sieht der Terminplan für Dezember 2010 vor. „Dieser Plan wird unserer Ansicht nach nicht zu halten sein", betonte CDU-Fraktionschef Udo Nacke. Zudem habe seine Fraktion „allergrößte Befürchtungen", dass auch die Kosten nicht zu halten seien.
Was deren Berechnung betrifft, so hatte Architekt Ehlers erklärt; „Wir enden knapp unter dem Budget von 2,5 Millionen Euro." Auf fast eine Million Euro schätzen die Planer die Kosten für die Außendämmung; die Innenwände und Dächer schlagen nochmal mit jeweils rund 200000 Euro zu Buche.
Udo Nacke fürchtet vor allem, dass sich die vielerorts im Zuge des Konjunkturpakets angeschobenen Projekte bei den Ausschreibungen auf die Abgabe von Angeboten auswirken. Die CDU, so Nacke weiter, bleibe daher im Kern bei ihrer Grundeinstellung -zumal „im Handstreich eine Viertelmillion Euro mehr Planungskosten" entstanden seien. Um die Schulsanierung nicht hinauszuzögern, habe man jedoch beschlossen, dem Plan nicht die Zustimmung zu verweigern, sondern sich nur der Stimme zu enthalten.
So brachte der Bauausschuss die Planung letztlich einstimmig auf den Weg. Denn die SPD-Mitglieder und Oliver Steinwedel stimmten dafür. Der FDP-Mann nannte den Zeitplan der Architekten zwar „sehr eng". Er würdigte aber die „vernünftige Vorstellung" und, „dass nicht mit Phantasiezahlen gerechnet worden ist".
Für die SPD lobt Heinz-Herbert Webel die Präsentation: „Das hört sich alles sehr gut an." Und sein Fraktionskollege Manfred Schmidt zeigte sich „froh, dass wir diese Schule auf den richtigen Weg bringen". Neben der Dämmung und dem Einbau neuer Fenster bildet vor allem der Anbau von Fluchttreppenhäusern den Schwerpunkt der Arbeiten.
© Pyrmonter Nachrichten, 20.08.09
Vier Mannschaften spielen beim Bundesfinale mit
Humboldt-Teams siegen beim Speed-Soccer
Jonas Hasse im Zweikampf beim Vorrundenspiel der Jungen Foto: pr.
Bad Pyrmont (red). Am Humboldt-Gymnasium haben sich vier Mannschaften für das Bundesfinale im Speed Soccer qualifizioert. Das teilte Lehrer Thorven Lucht mit.
So belegte die Jungen-Mannschaft "Humboldt-Bolzer" des Jahrgangs 1998/99 beim regionalen Vorentscheid in Sulingen kürzlich den vierten Platz in einem Feld aus zwölf Teams. Luca Garbsch, Carl Woltemate, Florian Gratsch, Vincent Quilitz und Nils Gockel waren dabei das beste Schulteam ihrer Altersstufe. Das Mädchen-Team "The Wild Rats" des Jahrgangs 1997 und älter blieb bei vier Spielen mit drei Siegen und einem Unentschieden ohne jedes Gegentor. Tabea Quilitz, Laura Raupach, Stefanie Schlehaider und Daniela Schlehaider gewannen so das Turnier in ihrer Klasse. Das Jungen-Team des Jahrgangs 1996/97 der "Pyrmonter Tornados" mit Niki Arnold, Cedric Culkowski, Ole Nehrig, Max Nöltker und Markus Middel belegte den zweiten Platz und war so bestes Schulteam. Im Jahrgang 1994/95 qualifizierte sich das Jungen-Team "Derby County FC" mit Julian Schmalisch, Dominik Stadtfelder, Jonas Hasse, Fabian Deppe und Julian Jessat. Beim Speed Soccer spielen Mannschaften zu je drei Spielern auf einem Kleinfeld. Das Bundesfinale steigt vom 4. bis 6. September in Wittmund. Beim letzten Bundesfinale hatte Pyrmont den dritten Platz erreicht.
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