von Lea Öhm (10a) und Max-Oskar Klose (10c)
Nachdem die Theater-AG des Humboldt-Gymnasiums sich letztes Schuljahr wieder neu zusammengefügt hatte, ging es in diesem Schuljahr weiter. Dieses Jahr wurde die AG auch für Achtklässler zur Verfügung gestellt, wodurch ein paar bekannte Gesichter, aber auch einige Neuzugänge dazustießen. Diese haben sich schnell in unser Ensemble integriert und die Zusammenarbeit hat direkt viel Spaß gemacht. Zu Beginn machten wir wie letztes Jahr erstmal viele Übungen, Spiele o.ä., um einander besser kennenzulernen und Stärken und Schwächen aneinander kennenzulernen.
Dieses Jahr hatten wir uns vorgenommen, eine andere Art von Stück als unser Märchenstück letztes Jahr auf die Bühne zu bringen. Wir waren uns alle schnell einig, dass es etwas Richtung Krimi sein sollte. Auch hatten wir uns zunächst dazu entschlossen, dass wir dieses Jahr gerne nach einem Skript spielen wollen und nicht selber schrieben möchten. Daher machten wir uns nun auf die Suche nach dem perfekten Stück. Währenddessen fiel uns aber auf, dass das Ganze gar nicht so einfach ist, da man viele Sachen zu bedenken hat wie z.B. die passenden Rollen, die passende Stücklänge, die passenden Umsetzmöglichkeiten, das passende Thema usw.
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Herr Götte hat in viele Stücke einen Blick geworfen, doch die meisten erfüllten leider nicht unsere Erwartungen. Nach langem Suchen stieß er jedoch auf ein Stück, dass von einem Freund von ihm, Marc Ende, verfasst wurde. Es hieß „10 Tage im Irrenhaus”. Dieses fanden wir alle ziemlich passend und auch die anderen Dinge, die wir beachten mussten, deckte das Stück ziemlich gut ab. Nachdem wir ein paar Szenen angespielt hatten, kamen wir zu dem Entschluss, dass es dieses Stück werden soll. Die Szenen haben wir oft mit verschiedener Besetzung gespielt, damit jeder mal ein Eindruck in die verschiedenen Rollen bekommt. Schließlich ergab sich dadurch dann auch die entgültige Rollenverteilung, die teilweise auch Doppelbesetzungen beinhaltete. Nun probten wir die Szenen intensiver. Als die Szenen nach vielen Proben immer sicherer wurden, haben wir angefangen, die Übergänge und die Zusammenhänge zwischen den Szenen zu erarbeiten und dem Stück somit eine gewisse Form zu verleihen. Als das Stück nun feststand, kümmerten wir uns noch um weitere Dinge wie z.B. Kostüme, Termine für die Aufführungen o.ä. Nach weiteren Proben und sogar zwei ganzen Probentagen standen wir nun vor der Premiere. Als wir diese erfolgreich überstanden hatten, ging es für und direkt eine Nummer größer weiter. Wir führten unser Stück in Hameln bei dem Theaterfestival „Das Gelbe von Ei“ auf. Als wir im Theater ankamen, waren wir zunächst ziemlich überfordert, da die Bühne dort ziemlich anders war und wir auch keinen Vorhang zur Verfügung hatten. Durch gute Zusammenarbeiten und gute Kommunikation im gesamten Ensemble haben wir dies aber am Ende auch gut gemeistert und freuten uns über viel positives Feedback. Nun standen uns noch zwei Aufführungen für die Schulklassen und zwei öffentliche Aufführungen bevor. Auch diese waren sehr erfolgreich. Wir waren jedoch am Ende alle auch ziemlich erschöpft. Die gesamte Zeit hat uns aber sehr zusammengeschweißt und wir hatten alle ganz viel Spaß. Wir bedanken uns bei allen Leuten, die diese Aufführung möglich gemacht haben und freuen uns jetzt schon auf das kommende Theaterjahr!!!
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