Das Humboldt-Gymnasium kennt man als eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Wir setzen uns darüber hinaus aber auch für die Stärkung der Demokratie insgesamt ein. Auch Klassismus, Antisemitismus und Sexismus haben hier keinen Platz. Unsere Werte sind klar: Wir stehen für eine gerechte Gesellschaft, für Solidarität, Freiheit und Gleichberechtigung – und wir leben diese Haltung auch im Schulalltag. 
Ein sichtbares Zeichen dieses Engagements ist die Teilnahme an einem Workshop zum Thema „Demokratie stärken“ in Hameln. Fünf Schülerinnen aus den Jahrgängen 8 und 9 haben daran teilgenommen und sich intensiv mit demokratischen Prozessen und Gesprächsstrategien auseinandergesetzt. Sie sind nun ausgebildete Demokratieexpertinnen und verfügen über das Wissen und die Fähigkeiten, um demokratiefeindlichen Positionen differenziert und konstruktiv zu begegnen. 
Die Schülerinnen Favour, Fritzi, Shiloh, Pauline und Elonda möchten ihr Wissen nun an die Schulgemeinschaft weitergeben. Ihr Ziel ist es, andere Lernende zu sensibilisieren und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie unsere Schule noch demokratischer gestaltet werden kann und wie demokratische Werte gestärkt werden können.

Bereits jetzt haben sie sich mit einer Polizistin aus dem Landkreis ausgetauscht und arbeiten an konkreten Projekten. So überlegen sie beispielsweise, ein regelmäßiges Programm für den 7. Jahrgang zu entwickeln – in Zusammenarbeit mit der Polizei in Bad Pyrmont. Ihr Anliegen ist es, Demokratie greifbar zu machen und durch den direkten Austausch mit staatlichen Institutionen das Verständnis für deren Aufgaben und Bedeutung zu vertiefen.
Welche Projekte letztlich umgesetzt werden, entscheiden die Schülerinnen selbst. Sie arbeiten eigenständig, verantwortungsvoll und mit großem Engagement. Begleitet werden sie dabei lediglich von einer Lehrkraft, die unterstützend zur Seite steht. 
Die Gruppe bringt nicht nur kreative Ideen mit, sondern auch eine große Motivation, unsere Schule aktiv mitzugestalten. Ihr Einsatz zeigt, wie lebendig Demokratie sein kann und wie wichtig es ist, jungen Menschen Raum zu geben, sie mitzugestalten.

 

 

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